Die frühesten Sendemitschnitte
von Konzertübertragungen und Hörspielen
Ab etwa 1929 verfügten die deutschen Rundfunkanstalten dank der sogenannten Plattenschneider über ein technisch ausgereiftes, wenn auch hoch aufwendiges Equipment, dass es nun endlich erlaubte, die ausgestrahlten Rundfunksendungen auf Wachsplatten von etwa 3-4 Minuten Länge zeitgleich mitzuschneiden und zu archivieren.
Kürzere Hörspiele, Lesungen und Ausschnitte von Konzertübertragungen wurden für diese ersten Aufzeichnungen auserkoren, um sie innerhalb der Sender der Reichs-Rundfunkgesellschaft austauschen und wiederholen zu können.
Damit sind uns für den Mitteldeutschen Raum Sendemitschnitte als einmalige Zeitzeugen von Konzertübertragungen der Staatskapelle Dresden unter der Leitung des Dresdner Generalmusikdirektors Fritz Busch sowie des Thomanerchores unter der Leitung von Thomaskantor Karl Straube überliefert.
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Konzert der Staatskapelle Dresden Leitung: Fritz Busch
Johannes Brahms: 2. Sinfonie 25. Februar 1931 Liveübertragung aus der (Alten) Berliner Philharmonie
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Thomanerchor Leipzig Gewandhausorchester Leipzig Leitung: Karl Straube
Die Bachkantaten-Sendungen aus Leipzig
Aufnahmen: ab Ostern 1931
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Orchester der Funk-Stunde Berlin Leitung: Maximilian Albrecht
Paul Hindemith: Radio-Moritat „Sabinchen“ Auftragswerk der Berliner Funkstunde 1930
Ursendung: 22. Juni 1930 / Sendesaal
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Orchester der Funk-Stunde Berlin Berliner Rundfunkchor Leitung: Paul Breisach
Adolphe Adam: Der Postillion von Lonjumeau: Freunde vernehmet die Geschichte Joseph Schmidt, Tenor
Aufnahme: 7. Januar 1932 / Sendesaal
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Chor des Reichssenders Leipzig Leitung: Friedbert Sammler
Die frühesten A-cappella-Aufnahmen
Aufnahme: 12. Juni 1937 / Sendesaal
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