Mai 182016
 

 

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Hermann Eckel
Foto: C.F.Petrs

 

Wechsel im Führungsteam von Edition Peters

Abschied von Hermann Eckel
Linda Hawken wird Managing Director Peters Europe

 

Peters-EingangBeim Musikverlag C. F. Peters Ltd & Co. KG steht ein Wechsel in der Geschäftsleitung bevor. Hermann Eckel – seit August 2010 Managing Director Peters Deutschland, heute mit Sitz in Leipzig – verlässt die Firma auf eigenen Wunsch und wird sich ab 31. Mai 2016 aus dem operativen Geschäft zurückziehen. Ab dem 1. Juni wird Linda Hawken, die seit 2010 als Managing Director Peters UK in London tätig ist, zusätzlich die Leitung des Leipziger Stammhauses übernehmen. Ihre somit neu entstehende Position als „Managing Director Peters Europe“ wird in Leipzig angesiedelt sein.

Hermann Eckel verantwortete in den knapp sechs Jahren seiner Tätigkeit bei Peters die Umsetzung einer ganzen Reihe von einschneidenden Veränderungen. Nach dem Zusammen­schluss zur Edition Peters Group im Jahr 2010 galt es, die vormals getrennten Peters-Firmen auch auf praktischer Ebene zu integrieren. Die deutschen Standorte wurden am Gründungsort Leipzig zusammengeführt und das historische Verlagsgebäude in der Talstraße wurde wieder Haupt­adresse des Verlags in Deutschland. Nach der Ausgliederung des Auslieferungsgeschäfts im Jahr 2012 fand schon drei Jahre später ein erneuter Wechsel zum Anbieter Faber Music Distribution statt. Auf verlegerischer Ebene widmete sich Hermann Eckel vor allem dem Ausbau des Chorprogramms. Die Edition Peters Group ist ihm für seinen unermüdlichen Einsatz bei all diesen Projekten überaus dankbar und wünscht ihm für seinen weiteren beruflichen Werdegang alles erdenklich Gute.

Linda Hawken ist bereits seit 1998 im Hause Peters tätig und seit 2007 Vorstandsmitglied der Londoner Firma. Eine führende Rolle spielte sie beim Aufbau der hausinternen Künstleragentur Edition Peters Artist Management, der sie ebenfalls vorsteht. Seit einigen Jahren betreut sie mit großem Erfolg die florierenden Geschäftsbeziehungen zu unseren Partnern in den ostasiatischen Märkten sowie die Entwicklung von Inhalten für den digitalen Markt. Zusammen mit Hermann Eckel legte sie außerdem den Grundstein für die Gemeinschaftspublikationen mit Faber Music. Sie ist Mitglied im Vorstand der britischen Music Publishers Association.

Zwei örtliche Stellvertreter werden Linda Hawken in ihrer länderübergreifenden Rolle unter­stützen. In Leipzig wird ab 1. Juni Thomas Stein als Prokurist tätig sein, in London wird Arne Muus die Rolle des General Manager bekleiden. Thomas Stein ist seit 1991 im Unternehmen und wechselte schon 2002 an den Leipziger Standort, wo er seitdem die Geschäftsführung mehrerer Tochterfirmen innehatte. Seit 2008 leitet er die Edition Hinrichsen GmbH, die heute das Leihmaterial-Geschäft der Gruppe betreut. Arne Muus ist seit 2007 im Londoner Büro tätig und steht dort in Zukunft als deutschsprachiger Ansprechpartner zur Verfügung.

Auf der Gruppenebene der Edition Peters Group führt auch weiterhin Nicholas Riddle als Chief Executive Officer die Geschäfte, während Martin Williams als Non-Executive Chairman den Vorstandsvorsitz innehat. Maud Voigtländer bekleidet seit 18. April 2016 die Rolle des Chief Financial Officer, nunmehr mit Sitz in Leipzig. Ergänzt wird das Peters-Leitungsteam von Roger McClean (Managing Director Peters USA) und Katie Tearle (Director of New Music and Strategy).

[Pressetext des Peters-Verlages]

 

Erfolgreiche Zusammenarbeit auch mit dem MDR Kinderchor

Partnerschaftliche Zusammenarbeit gab es auch zwischen Hermann Eckel und dem MDR Kinderchor. Nach der gelungen Wiederaufführung der Kinderoper „Peterchens Mondfahrt“ von Josef Achtélik und Gerdt von Bassewitz stellte der Peters-Verlag das Aufführungsmaterial her und nahm die Oper in sein Vertriebsprogramm auf.

 

Leipzig – Frankfurt und zurück

  Hermann Eckel im Gespräch mit der Neue Musikzeitung  März 2012

Mai 042016
 

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Herbert Blomstedt wird Ehrendirigent
der Sächsischen Staatskapelle Dresden

 

 

Herbert Blomstedt (c) Matthias Creutziger (2009)

Herbert Blomstedt, 2009  Foto: Matthias Creutziger

 

Die Sächsische Staatskapelle Dresden ernennt ihren ehemaligen und langjährigen Chefdirigenten Herbert Blomstedt zu ihrem Ehrendirigenten. Damit würdigt sie die singulären Verdienste Blomstedts um das Orchester.
Herbert Blomstedt ist nach Sir Colin Davis erst der zweite Dirigent, dem dieser Ehrentitel zu Teil wird.

Die erste Zusammenarbeit zwischen Herbert Blomstedt und der Sächsischen Staatskapelle Dresden fiel in das Jahr 1969. Blomstedt hatte sich nach eigenem Bekunden schon als Jugendlicher in den Klang der Staatskapelle verliebt, als er erste Aufnahmen des Orchesters mit Hilfe eines kleinen Rundfunkempfängers in seiner schwedischen Heimat zu Gehör bekam. Die Zusammenarbeit gestaltete sich von Anfang an überaus glücklich, schon sechs Jahre nach seinem Debüt erkor die Staatskapelle Herbert Blomstedt – gegen den Willen der Parteioberen – zu ihrem Chefdirigenten. Diese Position hielt er bis zum Jahr 1985, kehrte aber auch danach immer wieder ans Kapellpult zurück. Bis heute hat er mehr als 300 Konzerte der Staatskapelle dirigiert, gut 150 Schallplatten und CDs hat das Orchester gemeinsam mit ihm eingespielt. Auch die erste Amerika-Tournee der Staatskapelle fand unter seiner Leitung statt.

In seiner Laudatio charakterisiert Bernward Gruner, Orchestervorstand und seit 1979 als Cellist Mitglied der Staatskapelle, Herbert Blomstedt wie folgt: »In großer Gründlichkeit, mit überschäumender Liebe zur Musik und stets sehr achtungsvoll im Umgang mit den Musikern und dem Publikum gingen Sie zu Werke. Sie setzten künstlerisch und menschlich Maßstäbe, die unter keinen Umständen unterschritten werden konnten.«

In einer ersten Reaktion äußerte sich Herbert Blomstedt über die Ernennung: »Die Begegnung mit der Staatskapelle Dresden war vielleicht der größte Glücksfall in meinem Leben. Ich habe damals lange gezögert, bis ich die Chefposition in Dresden – in der ehemaligen DDR – angenommen habe. Aber in der Zusammenarbeit mit den Kapellmusikern bin ich zu einem anderen Musiker geworden. Man kann sogar sagen, dass ich die Grundlagen meines heutigen Musizierens in Dresden gelernt habe. In Gesprächen komme ich deshalb heute immer wieder auf diese wichtige und schöne Zeit mit der Kapelle zurück. Die jetzige Ernennung zum Ehrendirigenten berührt mich sehr. Ich empfinde sie auch als eine Bestätigung dafür, dass meine damalige Entscheidung die richtige gewesen ist.«

Die offizielle Ernennung zum Ehrendirigenten im Rahmen des 10. Symphoniekonzerts der Staatskapelle Dresden am 5. Mai 2016 in der Semperoper statt. In diesem Konzert wird Herbert Blomstedt die siebte Symphonie von Ludwig van Beethoven sowie das Klavierkonzert von Max Reger dirigieren, mit dessen Aufführung die Staatskapelle zugleich an den 100. Todestag von Max Reger erinnert. Solist ist Peter Serkin, der Sohn des legendären Pianisten Rudolf Serkin, der sich unter anderem gemeinsam mit dem ehemaligen Dresdner GMD Fritz Busch nachhaltig für Regers Oeuvre eingesetzt hat.

Matthias Claudi

Feb 032016
 

„DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG“ · 1950

 

 

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„Die Meistersinger von Nürnberg“
Pastellskizze von Elsa Sturm-Lindner
für das Bühnenjahrbuch der Staatstheater Dresden „Gestaltung und Gestalten“ von 1950

 

 

00 Register-Seite  
01
„Die Meistersinger“ – Von der Idee zur Umsetzung 1827-1868
02
„Meistersinger“-Aufführungen im ersten Semperbau 1869-1869
→ 03 „Meistersinger“ in der „Bretterbude“ 1869-1877
04
„Meistersinger“-Aufführungen im Zweiten Semperbau 1880-1944
05
„Meistersinger“-Aufführungen im Großen Haus der Staatstheater 1950-1973
06
„Meistersinger“-Aufführungen in der wiederaufgebauten Semperoper
1985

 

 

Dirigent I Conductor: Rudolf Kempe
Staatskapelle Dresden
Chor der Staatsoper Dresden

Ferdinand Frantz – Hans Sachs, Schuster I cobbler
Kurt Böhme – Veit Pogner, Goldschmied I goldsmith
Johannes Kemter – Kunz Vogelgesang
Kurt Legner – Konrad Nachtigall
Heinrich Pflanzl – Sixtus Beckmesser
Karl Paul – Fritz Kothner
Karl-Heinz Thomann – Balthasar Zorn
Heinrich Tessmer – Ulrich Eisslinger
Gerhard Stolze – Augustin Moser
Theo Adam – Hermann Ortel
Erich Händel – Hans Schwarz
Werner Faulhaber – Hans Foltz und Nachtwächter I Night watchman
Bernd Aldenhoff – Walther von Stolzing
Gerhard Unger – David, Sachs’ Lehrbube I Sachs‘ apprentices
Tiana Lemnitz – Eva, seine Tochter I his daughter
Emilie Walter-Sacks – Magdalene, Evas Amme I Eva’s nurse

 

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Gesamtaufnahme des Senders Dresden

1951 entschied sich der Sender Dresden des Mitteldeutschen Rundfunks zu einer Studioproduktion der „Meistersinger“-Inszenierung aus dem Jahr 1950.
Aufgezeichnet wurde die Oper auf neunzehn Magnettonbändern in einer Bandgeschwindigkeit von 77,1 cm/s.
Die Masterbänder kamen dann in den 1950er Jahren als wichtiger „Dresdner Aufnahmebeleg“ in das Berliner „Rundfunk-Forschungszentrum“.

2009 wurden diese Originalbänder dank der Vermittlung von Dipl.-Ing. Gerhard Steinke, vormals Direktor für Ton-Bild-Studiotechnologie ims Rundfunk- und Fernsehtechnischen Zentralamt in Berlin-Adlershof, zwecks Veröffentlichung in der „Semperoper Edition“ an den MDR FIGARO Musikchef, Dr. Steffen Lieberwirth, treuhänderisch übergeben.

Nach dem Mastering der CD mittels dieser Originaltonträger wurden die wertvollen künstlerischen Zeitdokumente der Mediathek der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden zur dauerhaften und sicheren Verwahrung übereignet.

 

Dez 192015
 

 

 

 

 

 

Kurt Masur ist tot

Wo auch immer er auftrat erhob sich das Publikum. Er hat künstlerisch alles erreicht, was man als Dirigent erreichen kann: er war langjähriger Kapellmeister des Gewandhausorchesters in Leipzig (über ein viertel Jahrhundert in diesem Amt), Musikdirektor des New York Philharmonic Orchestra, Chef des London Philharmonic Orchestra und des Orchestre national de France. Wie die New York Times berichtet, ist der Dirigent Kurt Masur am frühen Morgen des 19. Dezember in Harrison, New York gestorben.
Es ist nicht einfach einen Menschen wie Kurt Masur für sein Lebenswerk zu würdigen, denn er hatte deren mehrere.

 

Masur – Der Humanist

Volksnah war Masur an jenem montäglichen 9. Oktober des heißen Wendeherbstes 1989. In seinem gemeinsam mit fünf weiteren Leipziger Persönlichkeiten verfassten Aufruf, übertragen durch die Lautsprecher des Leipziger Stadtfunks und den Sender Leipzig, forderte er angesichts der Massenproteste gegen die SED und der sich bewaffnet in Stellung gebrachten Staatsmacht stellvertretend mit seinem Namen „Keine Gewalt!“
Dieser Aufruf und die Öffnung des Gewandhauses als Forum für politische „runde Tische“ katapultierte den Dirigenten Masur kurzzeitig so weit auf das politische Parkett, dass er 1990 sogar als Staatsoberhaupt gehandelt wurde. Er aber lehnte dankend ab und widmete sich wieder ausschließlich der Musik.
Ohne die friedliche Revulution und die sich daraus ergebende Wiedervereinigung gäbe es auch den Mitteldeutschen Rundfunk nicht. Um so beglückender für unsere Rundfunkanstalt, dass wir zu deren Geburtstunde am 1. Januar 1992 auch Kurt Masur mit seinem Gewandhausorchester unter den Gratulanten wussten. Im Festkonzert der Gründungsfeierlichkeiten führte er gemeinsam mit unserem MDR Rundfunkchor Ausschnitte aus Richard Wagners „Meistersingern“ auf. Gern arbeitete Kurt Masur mit diesem Chor zusammen und gerade deshalb lag ihm die Zukunft der Sänger und eine enge Zusammenarbeit sehr am Herzen. Diese Liebe zu dem weltberühmten Chor teilen wir uns.
Und umgekehrt gab es auch Interesse des MDR an Kurt Masur: Unser Kulturradio MDR FIGARO war schon damals an Live-Aufzeichnungen des Gewandhausorchesters unter Kurt Masur interessiert. Bis heute wurden über 50 Konzerte mitgeschnitten und weltweit ausgestrahlt.

Die weltweite Strahlkraft des Dirigenten Kurt Masur

Verehrt haben ihn die New Yorker von Anfang an, denn er war der Wunschkandidat ihres berühmten Orchesters. Kein Wunder also, dass anlässlich seines Antrittskonzertes im September 1991 alle großen New Yorker Geschäfte mit seinen Fotos dekoriert worden waren. Und auch Tiffanys berühmte Schaufenster hießen den deutschen Kapellmeister aufs herzlichste willkommen.
Selbst die New York Times grüßte den Leipziger auf ihrer Titelseite „Your welcome Maestro Masur“. Eine Ehre, die bis dahin nur Leonard Bernstein angediehen worden war.
Doch nie waren sich die New Yorker und der Chef ihres weltberühmten Orchesters so nahe gekommen, wie in den Tagen nach dem „New Yorker Deasaster“, jenem Einsturz der Twin Towers nach dem Anschlag auf das World Trade Center. Wenige Tage nach „nine eleven“, als die Stadt noch unter Schock stand, dirigierte Kurt Masur „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms. Selbst vor dem überfüllten Lincoln Center standen Hunderte im Regen, um die Aufführung auf einem Videoschirm zu verfolgen. „Wir alle brauchen die heilende Kraft dieser Musik“, sagte Kurt Masur später. „Die Erinnerung an die Gefühle dieses außerordentlichen Moments wird mich immer begleiten:“
Als Masur zu seinem 75. Geburtstag nach 11jähriger Amtszeit zum letzten Mal als Musikdirektor auf dem Podest der Avery Fisher Hall stand, ging eine Ära in New York zu Ende. Eine Ära, die die amerikanische Klassik-Szene so tief geprägt hatte, wie vormals nur unter den Dirigenten Arturo Toscanini oder Leonard Bernstein.

Masurs „Basis-Station“

Leipzig aber war der Dreh- und Angelpunkt in Masurs Leben. Nicht nur musikalisch beschenkte er die Stadt, der er seit 1970 mit dem Amtsantritt als Gewandhauskapellmeister so eng verbunden war.
Nicht nur, dass er das älteste bürgerliche Konzertorchester zur Weltgeltung führte, er ließ nicht locker, bis er die Stadt- und Regierungsobersten von der Notwendigkeit einer eigenen Heimstätte für das Orchester überzeugen konnte. Von Masurs Hartnäckigkeit profitiert Leipzig bis heute. Er war es, der quasi als Bauherr den Neubau des Gewandhauses am Augustusplatz gegen die Pläne der Staatsführung durchsetzte, die an dieser Stelle lieber ein Auditorium Maximum für die Leipziger Universität errichten wollte.

Ein letztes Stichwort: Mahner und Botschafter

Masur fühlte nicht nur mit den Menschen, er mischte sich ein, wenn es nötig war. In zahllosen Appellen mahnte er die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen an. Seinen Forderungen verlieh er Nachdruck, indem er sich für den musikalischen Nachwuchs engagierte. In Meisterkursen förderte er junge Dirigenten, in New York setzte er sich für Schülerkonzerte ein, er begleitete Arbeitsphasen und Konzerte des Bundesjugendorchesters und Eltern forderet er immer wieder auf, dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder das Singen nicht verlernen.
„Wir müssen jetzt aufwachen, sonst sind wir eine Kulturnation gewesen“, mahnte Masur.
Klare Worte von einem, der politische Ämter ausschlug mit dem Hinweis, er könne nicht lügen.
Auch wenn Masur niemals ein politisches Amt begleitet hat, muss man in ihm eines erkennen: Den wohl wichtigsten musikalischen Botschafter Deutschlands!

Steffen Lieberwirth

Masurs erste Rundfunkaufnahme

Gluck: Orpheus und Euridice

daraus:
Komm ins Reich beglückter Schatten (II) Szene Orpheus – Chor
Triumph sei Amor und alles, was da lebet (III,3) Finale Amor – Orpheus – Eurydike mit Chor)
Erna Roscher, Sopran
Tiana Lemnitz, Sopran
Johanna Blatter, Alt
Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig
Rundfunkchor Leipzig
Dirigent: Kurt Masur
Aufnahme: Sender Leipzig am 23. November 1954 im Funkhaus Raum 5

 

 

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Eine Domäne des Gewandhauskapellmeisters: Der musikwissenschaftliche Diskurs:
Gewandhauskapellmiester Kurt Masur eröffnet das Gewandhaus-Symposium 1984 zum Thema Anton Bruckner – Leben, Werk, Interpretation, Rezeption in hochkarätiger „Ost-West“-Besetzung
[v.l.n.r.:] Prof. Dr. Manfred Wagner, Österreich – Prof. Augustinus Franz Kropfreiter, Österreich – Erwin Horn, Bunderepublik Deutschland – Gewandhausdramaturg Dr. Steffen Lieberwirth – Gewandhauskapellmeister Prof. Dr. Kurt Masur- Prof. Dr. Theophil Antonicek, Österreich und Prof. Dr. Kirch, Bunderepublik Deutschland
Foto: Gewandhaus – Barbara Stroff

 

→  NACHRUF DES MDR RUNDFUNKCHORES

 

Feb 212015
 

Neu in der Edition Staatskapelle Dresden

Edward Elgar (1857–1934)
«The Dream of Gerontius» · (Der Traum des Gerontius)
Oratorium nach einem Text von Kardinal John Henry Newman für Soli, Chor und Orchester op. 38

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Live from the Semperoper

Paul Groves I Tenor Gerontius
Sarah Connolly I Mezzosopran The Angel
John Relyea I Bass
The Priest, The Angel of Agony
Staatsopernchor Dresden
Staatskapelle Dresden
Dirigent: Sir Colin Davis

Solange es Menschen gibt, die Musik lieben und sich durch die Musik etwas sagen lassen, wird es auch eine Auseinandersetzung mit einem Stück wie «Gerontius» geben. Da bin ich ganz sicher. Elgar hat sich nie gescheut, eine sehr persönliche Musik zu schreiben – manchmal ist seine Musik fast schon zu intim, und man ist verblüfft, wie nah man ihm eigentlich kommt. Aber es sind Gefühle, die wir alle in uns haben.
Trotzdem gehört viel Mut dazu, diese in Tönen auszudrücken.  Sir Colin Davis

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As long as there are people who love music and allow music to speak to them, there will always be an interest in works such as Gerontius. I am quite sure of that. Elgar never shied away from writing a very personal style of music – sometimes his music is almost too intimate and you might be startled by how close you actually get to the composer.There are feelings which we all have within us. It nevertheless requires a great deal of courage to express those feelings in music. Sir Colin Davis

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Nov 142014
 

Ein musikalisches Märchen für Kinder:

Peterchens Mondfahrt auf CD erschienen

„Peterchens Mondfahrt“ ist seit vielen Generationen eines der beliebtesten Kinderbücher.
Kaum aber jemand weiß noch, dass die Geschichte vom Maikäfer Sumsemann ursprünglich als musikalisches Märchenspiel in der Adventszeit des Jahres 1912 im Leipziger Alten Theater seine Uraufführung erlebte.

→  Hier weitere Details …

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