Mai 062021
 

www-Logo_MDR_RC_4c_oL

 

Frühlingsklänge

Neuaufnahmen des MDR-Rundfunkchors
auf MDR KLASSIK und zum Herunterladen

 

Damen und Herren des MDR Rundfunkchores zu einer Rundfunkproduktion unter Corona-Hygieneverordnungen
© Foto: René Dobberkau

 

Nur Männersache?

Nicht nur in der Natur, sondern auch im Radioprogramm von MDR KLASSIK zeigt sich der Frühling:
Für den Wonnemonat Mai haben der MDR-Rundfunkchor und Philipp Ahmann jahreszeitlich passende Chormusik von Josef Gabriel Rheinberger aufgenommen, die im Mai täglich zu hören ist.

Musikalisch frühlingshaft begleitet das morgendliche Radioprogramm im Mai bei MDR KLASSIK seine Hörerinnen und Hörer in den Tag:
Der MDR-Rundfunkchor hat eigens dafür mit seinem Künstlerischen Leiter Philipp Ahmann Chormusik von Josef Gabriel Rheinberger eingesungen, die Themen wie den Gesang der Vögel, das Schmelzen des Eises und das Aufblühen der Natur aufgreift. Darunter sind Auszüge aus den selten gehörten Sechs Gesängen für Frauenchor op. 131 und Weltliche Musik für Männerchor a cappella mit Texten von Joseph Victor von Scheffel sowie Franz Alfred Muth.

Bereits im März fanden die Aufnahmen in der Peterskirche Leipzig unter strengen Schutzauflagen statt.
Chorleiter Philipp Ahmann war zuvor durch eine neue Gesamtausgabe des Carus-Verlages auf die Frauen- und Männerchöre des Münchener Komponisten gestoßen.
Tatsächlich komponierte der Orgelprofessor Rheinberger auch sehr viel für Männerchöre.  Aber leider nur einen einzigen Zyklus für Frauenchor …

Das sei, so Ahmann, ein Abbild dieser Zeit:
„Anfang des 19. Jahrhunderts in Deutschland waren sehr viele Männerchöre gegründet worden.
Die ungleiche Aufgabenteilung zwischen Männern und Frauen ließ den Männern viel mehr Zeit für Geselligkeit, die diese auch mit Singen verbrachten.“

 

Josef Gabriel Rheinberger und seine Ehefrau, die Dichterin Fanny von Hoffnaaß, 1869 Josef Rheinberger Archive, Vaduz

 

 

 

Diese Stücke zu entdecken war eine große Freude. […]
Was da an harmonischer Variation kommt in einzelnen Strophen, das ist sehr, sehr überraschend und ganz toll ausgedeutet.
Also die Textausdeutung ist großartig.

Philipp Ahmann

 

 

 

 

Rheinbergers Männer- und Frauenchöre

Frühlingslied

 

Nr. 5 aus: Josef Gabriel Rheinberger „Aus dem Sängerleben – Sieben Lieder und Gesänge“ op. 85 für Männerchor
Text von Franz Alfred Muth

Es singen die Herren des MDR-Rundfunkchores unter der Leitung von Philipp Ahmann
Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

 

Der Gebirgsbach

 

Nr.3 aus: Josef Gabriel Rheinberger „Sechs Gesänge für Frauenchor“ op. 131
Text von Franz Alfred Muth
Es singen die Damen des MDR-Rundfunkchores unter der Leitung von Philipp Ahmann
Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

 

 

Link-Empfehlung:

Die Vorfreude auf die warmen Monate teilt MDR KLASSIK gern mit seinen Hörern und bietet eine Auswahl weiterer Stücke zum Nachhören und Herunterladen an.

 


 

Eine Präsentation der FREUNDE UND FÖRDERER DES MDR-RUNDFUNKCHORES Leipzig e.V.  © 2021

 

 

Mär 032017
 

logo

Bernard Haitink und Frank Peter Zimmermann

Das Antrittskonzert von Bernard Haitink als Chefdirigent der Dresdner Staatskapelle

 

 

Haitink-Kulturpalast-for-web

Sonderonzert der Staatskapelle Dresden mit Bernard Haitink im Dresdner Kulturpalast für die Opfer der Dresdner Flutkatastrophe im September 2002
© Foto: Edition Staatskapelle Dresden – Videoclip

 
 
 

Seiteninhalt

Ein Glücksfall für die Kapelle
Mit „Herz und Hand“
VIDEO Carl Maria von Weber: Ouvertüre zu Oberon
Bernard Haitink und Frank Peter Zimmermann
VIDEO Ludwig van Beethoven: Violinkonzert
Johannes Brahms und die Staatskapelle Dresden
VIDEO Johannes Brahms: 1. Symphonie
Der alte Konzertsaal im Dresdner Kulturpalast
CD-Box Vol. 40

 

 

Ein Glücksfall für die Kapelle

Im Oktober 2002 übertrugen das MDR-Fernsehen und MDR KULTUR live das 2. Sinfoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden der Saison 2002/2003.
Es war Bernard Haitinks erstes Abonnementskonzert als Chefdirigent des Orchesters, nachdem er sich spontan bereit erklärt hatte, mit der Übernahme dieser Position der Staatskapelle in jener schwierigen Situation beizustehen, die durch den plötzlichen Tod Giuseppe Sinopolis im Jahr zuvor entstanden war. Dies erscheint noch heute als Glücksfall für Dresden, insonderheit natürlich für seine Kapelle, konnte sie sich doch mit einer Persönlichkeit von internationalem Rang verbinden, die nicht nur ein tiefes Verständnis für ihre große Tradition, sondern vor allem auch für ihren spezifischen Charakter hatte und somit prädestiniert war, ihr hohes künstlerisches Niveau ihre Klangkultur, ihr weltweites Renommee zu wahren und weiter zu befördern. Kapelle und Dirigent waren miteinander schon seit 1989 durch Aufnahmen und Konzerte im In- und Ausland vertraut. Nun also begann eine kontinuierliche, wenn auch zeitlich nur sehr begrenzte Zusammenarbeit, die „zu Hause“ und auf Tourneen in Europa und Fernost die großen Erwartungen aufs schönste erfüllte.

 

 
Mit „Herz und Hand“
 
Jener Sommer 2002 war von der Hochwasser-Katastrophe gekennzeichnet, die Dresden und sein engeres Umland, darüber hinaus Sachsen und weitere deutsche Bundesländer hart getroffen, Verwüstungen hinterlassen und sich speziell in das Leben unserer Stadt und ihrer Menschen tief eingegraben hat. Die Oper und die Staatskapelle waren wegen gravierender Schäden über Nacht ihrer Spielstätte, der Semperoper, beraubt. Das Orchester, Ende August nach Opernaufführungen und Konzerten von den Salzburger Festspielen heimgekehrt, gab sofort zugunsten der Hochwasseropfer und zerstörter Bauwerke in verschiedenen Städten Benefizkonzerte – Bernard Haitink, der schon in Salzburg dirigiert hatte, leitete einige von ihnen – und mit dem ZDF ein Open-Air-Konzert auf dem Theaterplatz. Die Staatskapelle musste vorübergehend in andere, unversehrte Konzertorte ausweichen. Einen fand sie in der Kreuzkirche (obwohl es dem Kirchenvorstand aus inhaltlichen Gründen nicht eben leicht fiel, einer Aufführung von Mendelssohn Bartholdys „Walpurgisnacht“ auf dem Altarplatz zuzustimmen), einen anderen im Kulturpalast, in dem sie bis 1992 ihre Konzerte gespielt hatte. Zunächst veranstaltete die Staatskapelle aber dort Anfang September ein „Konzert für Dresden“ – ein Geschenk für die Bürger der Stadt und ein symbolisches Dankeschön an die vielen Helfer. Wenn Bernard Haitink auch diesen Abend mit der Prager Sinfonie und der Alpensinfonie dirigierte, erwies er sich sogleich mit „Herz und Hand“ als Dresdner – ebenso dadurch, dass er Ende des Monats an gleicher Stelle das Programm des 2. Sinfoniekonzerts mit einem Werk des „Genius loci“, mit Webers „Oberon“-Ouvertüre, eröffnete.

Dr. Eberhard Steindorf
Konzertdramaturg und persönlicher Referent von Bernard Haitink i. R.

 

.

Logo-MDR-Fernsehen-for-webVIDEO 1/3:
Das Antrittskonzert von Bernard Haitink als Chefdirigent der Dresdner Staatskapelle

Carl Maria von Weber: Ouvertüre zu Oberon
Redakteur: Hans-Jörg Hauptmann, MDR Fernsehen

Produktionsleiter: Marian Grahl, MDR Fernsehen
Regisseur: Georg Wübbolt
Licenced by TELEPOOL GmbH für EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN [Profil Edition Günter Hänssler]

 

 

Bernard Haitink und Frank Peter Zimmermann

Nach der Oberon-Ouvertüre folgte dann im Programm Beethovens Violinkonzert, meisterhaft interpretiert von Frank Peter Zimmermann auf seiner wertvollen Stradivari Lady Inchiquin von 1711, die ehemals Fritz Kreisler gehörte.
Begeisterung spricht auch aus der Kritik der Dresdner Neuesten Nachrichten:
„Unvergleichlich, beglückend, grandios – dies alles und noch manch Superlativ mehr wären wohl angemessene Charakterisierungen für Frank Peter Zimmermanns Interpretation des Beethovenschen Violinkonzertes, aber dies würde das Wesentliche dieses musikalischen Ereignisses nur unzureichend beschreiben.
Nun versteht es sich nahezu von selbst, dass ein Geiger, der zur Weltelite seiner Zunft gehört, keinerlei technische Probleme hat. Die Frage ist, was er aus dieser Souveränität macht. Frank Peter Zimmermann gehört gewiss zu jenen Solisten, für die die eindringliche musikalische Gestaltung wichtiger ist als die Ausstellung virtuoser Brillanz. So waren bei ihm auch die eigentlich virtuosen Stellen, vor allem die großen Kadenzen so intensiv gestaltet, dass sie sich bruchlos dem Fluss des musikalischen Geschehens einbanden. Dass dabei auch virtuose Brillanz zur Geltung kam, nahm man eigentlich nur nebenher wahr. Faszinierend natürlich die klangintensive Tonschönheit, die er seiner Stradivari entlockte, mit der er die Kantilenen förmlich singen lässt. Dazu kam eine wunderbar einheitliche Auffassung vom Werk. Man hatte den Eindruck, dass während des Konzertes eine ständige intensive musikalische Kommunikation zwischen dem Solisten, dem Dirigenten und dem Orchester stattfand, so dass die Protagonisten sich inspirierten, Impulse gaben und aufnahmen und so zu einem wunderbar homogenen Miteinander fanden. Ich bin sicher, so schnell wird man das Beethovensche Violinkonzert in dieser interpretatorischen Qualität nicht wieder erleben können.“
(Eberhard
Kremtz)
Der weltweit gefeierte Stargeiger ist seit 1992 regelmäßig Gast der Staatskapelle Dresden. Er spielte mit dem Orchester u.a. die Violinkonzerte von Beethoven, Dvorák und Schostakowitsch (Nr. 1 und 2) sowie Mozart-Konzerte, diese auch als Dirigent und Solist.
Unter der Leitung von Bernard Haitink trat er mit der Staatskapelle auch in Amsterdam und München auf.

.

Logo-MDR-Fernsehen-for-webVIDEO 2/3:
Das Antrittskonzert von Bernard Haitink als Chefdirigent der Dresdner Staatskapelle
Ludwig van Beethoven: Violinkonzert · Solist: Frank Peter Zimmermann
Redakteur: Hans-Jörg Hauptmann, MDR Fernsehen
Produktionsleiter: Marian Grahl, MDR Fernsehen
Regisseur: Georg Wübbolt
Licenced by TELEPOOL GmbH für EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN [Profil Edition Günter Hänssler]

 

 

Johannes Brahms und die Staatskapelle Dresden

Beschlossen wurde das Antrittskonzert des neuen Chefdirigenten der Staatskapelle Dresden, Bernard Haitink, durch die Erste Symphonie von Johannes Brahms. Auch hier wieder stand bei der Werkauswahl die ebenso jahrelange wie freundschaftliche Verbindung des Komponisten zur Kapelle ausschlaggebend im Vordergrund:
Franz Wüllner, 1877 bis 1884 Königlicher Kapellmeister und Direktor des Konservatoriums, setzte sich intensiv für das Brahms’sche Schaffen ein.
1882 konnte er den Komponisten gewinnen, als Solist seines 2. Klavierkonzerts aufzutreten. Während dieses Aufenthalts war Brahms auch Gast des Tonkünstler-Vereins, in dem sich die Kammermusikpflege des Orchesters konzentrierte. Kollegen trugen ihm einige seiner Werke vor, er selbst dirigierte die »A-Dur-Serenade«, und man saß, wie es üblich war, anschließend in geselliger Runde zusammen.
Als ihn der Verein zwei Jahre später zu seinem Ehrenmitglied ernannte, zeigte sich, dass da auch eine persönliche Beziehung entstanden war.
In seinem Dankschreiben hieß es: »Wie gern denke ich an den schönen, künstlerisch so genußvollen, menschlich so behaglichen Abend zurück, den ich in Ihrem Kreis verlebte.«
1886 kam er erneut nach Dresden, spielte wiederum das 2. Klavierkonzert und leitete die Erstaufführung der 4. Symphonie.

.

Logo-MDR-Fernsehen-for-webVIDEO 3/3:
Das Antrittskonzert von Bernard Haitink als Chefdirigent der Dresdner Staatskapelle

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1
Redakteur: Hans-Jörg Hauptmann, MDR Fernsehen

Produktionsleiter: Marian Grahl, MDR Fernsehen
Regisseur: Georg Wübbolt
Licenced by TELEPOOL GmbH für EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN [Profil Edition Günter Hänssler]

 

 

Der alte Konzertsaal des Dresdner Kulturpalastes

Die Videoclips sind insofern auch von einiger historischer Bedeutung, weil in ihnen noch der heute nicht mehr existierende alte Konzertsaal zu sehen ist.
Der Dresdner Kulturpalast war 1969 eröffnet worden und gilt unter Experten als eines der wichtigsten Bauwerke der DDR. Seit 2008 steht der Palast, der seine alte Fassade behält, unter Denkmalschutz. Lange Zeit war er mit gut 2400 Plätzen auch der größte Mehrzwecksaal der DDR. Der Saal fasst nach seinem Umbau mit 1800 Plätzen allerdings deutlich weniger Zuschauer.

Er wird künftig neben der Dresdner Philharmonie auch das Kabarett «Die Herkuleskeule» sowie die städtische Zentralbibliothek beherbergen.

 

 

Die CD-Box Vol. 40

Cover-Vol-40-for-web

2 CD PH09036

 

CD1

Carl Maria von Weber 1786–1826
Ouvertüre zur Oper »Oberon oder Der Eid des Elfenkönigs« J 306 (Romantische Oper in einem Prolog und 3 Akten) 10:22
Vorlage: Christoph Martin Wieland (1733-1813): »Oberon. Gedicht«
Shakespeare, William (1564-1616): Teile aus »Sturm« und aus »Sommernachtstraum«
Verlag: Breitkopf & Härtel

Das Werk in der Dresdner Kapellgeschichte Weber: Oberon-Ouvertüre

 

Ludwig van Beethoven 1770-1827
Konzert D-Dur op.61 für Violine und Orchester
Allegro ma non troppo 21:37
Larghetto attacca 8:19
Rondo. Allegro 10:03 Total 50:25
Frank Peter Zimmermann Violine
Bernard Haitink
Verlag: Breitkopf & Härtel

Das Werk in der Dresdner Kapellgeschichte Beethoven: Violinkonzert

 

CD2

Johannes Brahms 1833-1897
Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Un poco sostenuto. Allegro 14:28
Andante sostenuto 8:52
Un poco allegretto e grazioso 5:03
Finale. Adagio. Piùandante. Allegro non troppo ma con brio 17:44 Total 46:09
Verlag: Breitkopf & Härtel

Das Werk in der Dresdner Kapellgeschichte Brahms: 1. Symphonie

 

Aufnahmedaten der CD

MDR KULTUR-Mitschnitt des 2. Symphoniekonzertes der Sächsischen Staatskapelle Dresden 2002/2003 am 29. September 2002 im Kulturpalast Dresden
Redaktion: Eberhard Jenke
Künstlerische Aufnahmeleitung: Bernhard Steffler
Technische Aufnahmeleitung: Martin Hertel
Executive Producer: Dr. Steffen Lieberwirth, MDR

 


 

Die EDITION STAATSKAPELLE DRESDEN ist eine gemeinschaftliche Dokumentationsreihe
der Sächsischen Staatskapelle Dresden, des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR KULTUR)
und des Deutschen Rundfunkarchivs (DRA) in Zusammenarbeit mit der
Sächsischen Landesbibliothek. Staats und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB).

Feb 222017
 

Radiomusiken-03-for-web

 

„Radio-Musiken“

Eine vergessene Musikgattung?

1929 – sechs Jahre nach dem offiziellen Start des deutschen Rundfunks herrscht noch immer Aufbruchsstimmung in den zuständigen Chefetagen der künstlerisch, kulturell und politisch Verantwortlichen. Die Zahl der offiziell registrierten Radiohörer ist so hoch wie nie, das neue Medium erfreut sich eines nie gekannten Zuspruchs. Dabei sind die Verpflichtung und der Druck auf die Redakteure, ein attraktives Programm anzubieten, gewaltig gestiegen.

Die künstlerischen Leiter der Musikabteilungen wollen jedoch mehr als z. B. nur Konzertübertragungen oder Reportagen. Sie wollen eine eigene „radiophone“ Musik – eine Musik, zugeschnitten auf die technischen Möglichkeiten des Lautsprechers, der gerade seine Siegeszug antritt und dabei die äußerst unbequemen Kopfhörer ablöst, eine Musik, die auch zugeschnitten sein soll auf die akustischen Verhältnisse in den neu erbauten Sendesälen.

Und so geht es bei unserer dritten RadioMusiken-CD-Box mit Werken aus dieser Zeit wieder um das Magische des Rundfunks: seinen Klang, die unsichtbare Welle, das Mikrophon und den Lausprecher …

Dieses Mal stehen musikalische Funk- und Hörspiele im Mittelpunkt, wie das musikalische Funkspiel „Sabinchen“ von Paul Hindemith, das Hörspiel „Mord“ von Walter Gronostay oder sogar die Radio-Oper „Jorinde und Joringel“ von Heinrich Sutermeister. Eine eigene Welt mit eigenen, intensiven radiophonen Ausdrucksmöglichkeiten.

Mär 132015
 

 

 

 

Fritz Busch Dokumentation

 

Busch,-Fritz,-Visitenkarte-1928,-Rueckseite-for-webDie Edition Staatskapelle Dresden und die Semperoper Edition präsentieren zu Ehren des 125. Geburtstages von Fritz Busch ein 15-teiliges multimediales Musikerporträt und möchten damit einen Einblick in das Leben und Schaffen des genialen Dresdner Generalmusikdirektors geben …

Today, just in time for the 125th birthday of Fritz Busch, the Staatskapelle Dresden Edition and the Semper Opera Edition are starting a multimedial musician’s portrait, honoring the life and work of the former music director. 

→  hier weiter zur Folge 1/15 in deutsch & english …

 

 

 

 

Feb 102015
 

1932 wurden Teile einer Übertragung aus dem Sendesaal des Berliner Funkhauses mitgeschnitten. Der jüdische Tenor Joseph Schmidt sang die Arie des Chapelau aus Adolphe Adams Oper “Der Postillion von Lonjumeau”. Eine der Paradenummern des Sängers.
Jetzt wurde ein Fragment der als Verlust geltenden „Versuchs-Aufnahme“ der Berliner Funk-Stunde wiederentdeckt.

→  Hier kann die Rundfunkplatte angehört werden …

 

Postillon-Joseph-Schmidt-1932

Die Ankündigung der Sendung in der Programmzeitschrift „FunkStunde“
© Dokument: Joseph Schmidt Archiv