steffen

Dez 242020
 

Erweckt aus 100-jährigem Dornröschenschlaf …

 

Peterchens mondfahrt Peterchen Anneliese Sumsemann

Wiederentdeckt nach 100 Jahren!
Es freuen sich Anna Maria Seiler (Anneliese), Maximilian Papst (Peterchen) und Ekkehard Vogler vom MDR-Rundfunkchor (Sumsemann, Mondmann, Sanmännchen und Weihnachtsmann)
Foto: Anne Christin Döhle

 

Elekrisiert von Thematik und Rollenspiel

Wenn Mitglieder des MDR-Rundfunkchores und Sänger des MDR-Kinderchores ein gemeinsames Projekt einstudieren und dazu noch in verschiedene Rollen schlüpfen dürfen, dann verspricht das ein ganz besonders aufregendes Ereignis im Konzertleben zu werden!
Und wenn zudem mit „Peterchens Mondfahrt“ eine Weihnachtsoper nach 100 Jahren erstmals wieder auf die Bühne gebracht wird, dann ist das Engagement aller Beteiligten natürlich enorm. Zumal das beliebte Kinderbuch mit den markanten Illustrationen von Hans Baluschek wohl jeder in seiner Kindheit einmal gelesen hat.
Aber ein Theaterstück gleichen Namens?
Immerhin war es erst diese zur Weihnachtseit 1912 im Leipziger Alten Theater uraufgeführte Märchenoper, die dank ihres sensationellen Erfolges seinerzeit die Idee dazu lieferte, die Geschichte von Peterchen und Anneliese nun auch noch in einem Buch festzuhalten …

Der MDR-Kinderchor und zwei Sänger des MDR-Rundfunkchores haben für uns die „vergessene“ Weihnachtsoper wieder zum Klingen gebracht …

Hier geht es zur ganzen Geschichte

 

Sep 112020
 

„Inseln – Gesang von ferner Nähe“
Uraufführung von Michael Langemanns Komposition für den MDR-Rundfunkchor

 

„Inseln – Gesang von ferner Nähe“:
Uraufführung von Langemann-Komposition für MDR-Rundfunkchor
Der MDR Rundfunkchor während der Aufnahmeproduktion einer Langemann-Komposition am 07.07.2020 in der Peterskirche in Leipzig
Foto: MDR Mitteldeutscher Rundfunk/Andreas Lander

 

Durch Corona ist es für den großen MDR-Rundfunkchor derzeit unmöglich, seinen Vielklang live vollständig zu entfalten, da nur kleinere Gruppen gemeinsam singen dürfen. Eine neue Komposition im Auftrag des MDR beschäftigt sich künstlerisch mit dieser Ausnahmesituation und überwindet die Einschränkungen virtuell. „Inseln – Gesang von ferner Nähe“ von Michael Langemann wird komplett am 18. September 2020 auf www.mdr-klassik.de per Video uraufgeführt, vorab veröffentlicht der MDR ab dem 12. September 2020 einzelne Bausteine des Werks.

„Inseln“ von Michael Langemann macht trotz der strikten Abstandsregeln den MDR-Rundfunkchor in seiner Größe, seiner Vielgestaltigkeit und seinem einzigartigen Klang erlebbar:
Möglich wird dies durch die kreative Struktur der Komposition, deren einzelnen Bausteine sich zu einem mehrdimensionalen Klangpuzzle zusammenfügen.
MDR KLASSIK lädt dazu ein, das Werk im Netz spielerisch zu erleben: Das Publikum kann das Wachstum einer Chorkomposition verfolgen – und darin gespiegelt, wie der Chor selbst erneut „zusammenwächst“.

Der Komponist Michael Langemann
Foto: MDR Mitteldeutscher Rundfunk/Stefan Behrens

Inhaltlich geben die sechs Teile von „Inseln“ den Gefühlen angesichts der coronabedingten Einschränkungen Ausdruck, von Schwermut über Zorn bis zu Sehnsucht.
Dabei bezieht sich Michael Langemann auch auf literarische Inspirationsquellen wie Boccacios „Decamerone“, dessen Erzählungen sich vor dem Hintergrund einer anderen Pandemie, der im Jahr 1348 in Florenz wütenden Pest, entfalten:
„Boccaccios Worte aus dem ‚Decamerone‘ geben die Bedeutung des freundschaftlichen Trostes in der Abgeschiedenheit wieder, Hölderlins Verse aus ‚Zornige Sehnsucht‘ kann man als Reaktion auf den Seelenzustand während des Lockdowns verstehen und Schillers ‚Ode an die Freude‘ als Metapher des wachsenden Wunsches, die Vereinzelung zu überwinden und gemeinsam Nähe und Musik live zu erleben.
Abschnitte der Sprachlosigkeit wechseln sich mit den drei textierten Teilen ab:
Das Summen und die Vokalisen sind als Sinnbild des Verstummens auch der Musik deutbar.“

Der Komponist hat die Struktur von „Inseln“ so angelegt, dass die einzelnen Bausteine in vollständig getrennten Sessions der einzelnen Chorgruppen stattfinden konnten. Realisiert wurden die Aufnahmen mit dem MDR-Rundfunkchor Anfang Juli in der Leipziger Peterskirche unter der künstlerischen Leitung von Philipp Ahmann.

„Die Komposition ist als Ganzes mehr als die Summe der einzelnen Bausteine. Sie steht als Sinnbild für den wachsenden Wunsch, ‚Inseln‘ mit anderen Menschen gemeinsam live zu erleben. Das wird erst möglich sein, wenn alle unsere Sängerinnen und Sänger wieder gemeinsam proben und auftreten dürfen. Bis dahin möchte ich herzlich einladen, den MDR-Rundfunkchor und ‚Inseln‘ virtuell zu erleben. Wir werden online in sieben Teilen die ‚Bausteine‘ dieser Komposition präsentieren, jedes Mal in anderen Konstellationen – eine musikalische Entdeckungsreise quasi in die DNA dieser Komposition!“, so der künstlerische Leiter des MDR-Rundfunkchors.

Zur Uraufführung von „Inseln“ wird Philipp Ahmann am 18. September als Studiogast bei „MDR um 11“ im MDR-Fernsehen das Chorprojekt vorstellen.
MDR KLASSIK und MDR KULTUR senden ab dem 12. September vertiefende Beiträge, Gespräche und Hintergründe, z.B. im Chormagazin am 13. September um 19.00 Uhr sowie im MDR KLASSIK-Gespräch am 16. September um 9.35 Uhr.

Jul 292020
 

Ein Egozentriker mit weichem Menschheitsherzen

Herbert Kegel trug viele Gesichter. Er konnte in Gesellschaft ein heiterer, unerschöpflicher Anekdotenerzähler sein, oft war er auch in sich gekehrt, depressiv, stumm, mürrisch, eigensinnig. Er war freundlich und saugrob, sachlich und völlig unsachlich, ein Egozentriker mit einem weichem Menschheitsherzen, unberechenbar und dickschädelig.

Der Dirigent, der Musiker und Sänger bei den Proben zuweilen bis an die Grenze der Erschöpfung trieb, war ein fanatischer, übergenauer Musiker, ein präziser Arbeiter. Selbstdarstellung und Pultvirtuosität waren ihm fremd. So wurde er zu einem sensiblen und überaus kompetenten Sachwalter der Musik des 20. Jahrhunderts, der auch die Klassiker von Beethoven, Mozart bis Wagner verehrte. Das beweisen Konzertprogramme und Funkaufnahmen. 

 

 

An den Dirigenten Herbert Kegel, der vor drei Jahrzehnten durch Suizid aus dem Leben schied, erinnert in Leipzig beschämend wenig …

Erfahren Sie mehr über Herbert Kegel in einer Würdigung von Rolf Richter

Mai 012020
 

Die Aufführungen von Beethovens „Neunter“

zum 1. Mai im Leipziger Rundfunk

 

Der Rundfunkchor und das Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig musizieren am 1. Mai 1951 vor der ausgebrannten Ruine des Opernhauses [Leipziger Neues Theater]
Foto: Album Gleisberg

 

Tradition mit Fragezeichen?

Seit etwa 1950 wurde die Konzertsaison des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig jeweils mit einer Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie beendet. 1958 erklang dieses Werk erstmals kurz vor dem 1. Mai, dem Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeiterklasse, wie dieser Tag im Sprachgebrauch der DDR offiziell genannt wurde. Bis zum Jahr 2000 wurde diese Tradition aufrecht erhalten …

Weitere Details lesen Sie in unserem aktuellen Chronikbeitrag des Leipziger Rundfunkchores von Rüdiger Koch

 

 

 

Apr 032020
 

6.500 €-Spende

zugunsten freischaffender Musikerinnen und Musiker

 

 

 

Wir vermissen unser Publikum!
Aber wir fühlen uns mit Euch verbunden in diesem Lied!

#Miteinanderstark #mdrrundfunkchor #


6.500 €-Spende
zugunsten freischaffender Musikerinnen und Musiker

Die Sängerinnen und Sänger des MDR-Rundfunkchores haben gemeinsam mit ihrem „Verein der Freunde und Förderer des MDR-Rundfunkchores e.V.“ sowie unterstützt durch zahlreiche Konzertfreunde, eine Summe von 6.500 € gespendet und diesen Betrag dem Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung zur Verfügung gestellt.
Der Fond unterstützt freischaffende Musikerinnen und Musiker, die durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht sind.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Unterstützern, die dank ihrer Spende dazu beitragen, die Vielfalt unserer kulturellen Landschaft zu erhalten!

In der Hoffnung, Sie alle bald wieder gesund in den MDR-Konzerten sehen zu dürfen, danken wir Ihnen!

 

Video-Schaltkonferenz: Digitale Abstimmung zwischen MDR Chorvorstand und Verein der Freunde und Förderer des MDR-RundfunkchoresDer Vorstand des MDR-RUNDFUNKCHORES LEIPZIG

Der Vorstand des MDR-RUNDFUNKCHORES LEIPZIG

Kerstin Klein-Koyuncu
Friederike Stübner-Garbade
Philipp Brömsel

Die Freunde und Förderer des MDR-RUNDFUNKCHORES LEIPZIG e.V.

Dr. Steffen Lieberwirth
Rüdiger Koch
Gabriele Tonn
Jutta Schmidt
Beate Stübner

 

 


 

Vielen freischaffenden Musikern geht es derzeit an ihre Existenz.
Allein im Musikbereich gibt es laut Künstlersozialkasse in Deutschland rund 54.000 Freischaffende, deren Jahreseinkommen normalerweise im Durchschnitt nur 14.500 Euro beträgt. Auf Rücklagen können die wenigsten von ihnen zurückgreifen. Und so fehlt ihnen in den kommenden Monaten ein wesentlicher Teil ihres Lebensunterhaltes!

Wir laden Sie ein, die freischaffenden Musiker mit einer Spende zu unterstützen!

Die Sängerinen und Sänger des MDR-Rundfunkchores sind dem Spendenaufruf bereits gefolgt und haben sich im ersten Spendengang beteiligt.
Trotzdem wollen wir während dieser schwierigen Zeit weiterhin um Spenden bitten.

Unsere Bankverbindung:

Freunde und Förderer des MDR-Rundfunkchores Leipzig e.V.
Bankverbindung: Stadt- und Kreissparkasse Leipzig
IBAN: DE14 8605 55 92 1100 6971 75 BIC: WELADE8LXXX

 

Das gespendete Geld wird der Deutschen Orchesterstiftung zur Verfügung gestellt, die damit die in Not geratenen Künstler finanziell unterstützt.

Gern erhalten Sie auf Wunsch eine Zuwendungsbescheinigung.
Voraussetzung dafür sind die Angabe von Namen und Anschrift des Spenders.

In der Hoffnung, Sie alle bald wieder gesund in den MDR-Konzerten sehen zu dürfen, danken wir Ihnen!

 

Video-Schaltkonferenz:
Digitale Abstimmung zwischen MDR Chorvorstand und Verein der Freunde und Förderer des MDR-Rundfunkchores

Der Vorstand des MDR-RUNDFUNKCHORES LEIPZIG

Kerstin Klein-Koyuncu
Friederike Stübner-Garbade
Philipp Brömsel

Die Freunde und Förderer des MDR-RUNDFUNKCHORES LEIPZIG e.V.

Dr. Steffen Lieberwirth
Rüdiger Koch
Gabriele Tonn
Jutta Schmidt

Beate Stübner

 

Die Spendenempfänger
https://www.dov.org/oeffentliche_meldungen/corona-krise-dov-hilft-ihren-freischaffenden-mitgliedern   https://orchesterstiftung.de/

Dez 262019
 

 

Tenor Peter Schreier mit 84 Jahren in Dresden gestorben

Wir gedenken seiner mit seinem letzten großen Projekt als Liedsänger und seinen Gedanken zu Franz Schuberts Liederzyklus „Winterreise“:

 

Gedanken zu Franz Schuberts Liederzyklus „Winterreise“ D 911
Kammersänger Prof. Peter Schreier im Gespräch mit MDR KULTUR-Opernredakteurin Bettina Volksdorf

 

Mit seiner Kunst hat er Musikliebhaber auf der ganzen Welt begeistert. Nach dem Abschied von der Opernbühne hat sich Peter Schreier ganz dem Lied gewidmet und dem Dirigieren. Am Ersten Weihnachtsfeiertag ist er im Alter von 84 Jahren gestorben.


Beitrag der neuen musikzeitung zum Tod von Peter Schreier

 

 

Peter Schreiers Wirken im und mit dem Leipziger Rundfunkchor

Die traurige Nachricht vom Tode Peter Schreiers haben Sie sicher heute vernommen.
Wir verlieren mit diesem außergewöhnlichen Künstler ein Kuratoriumsmitglied unseres Vereins, der Leipziger Rundfunkchor einen Freund, ein ehemaliges Chormitglied und einen Dirigenten, der das Ensemble in vielen Konzerten und Schallplattenaufnahmen inspiriert und gefördert hat. Die Chronik des Leipziger Rundfunkchores würdigt die enge Verbindung Peter Schreiers zum Leipziger Rundfunkchor auf einigen Seiten.
In Trauer
Dr. Steffen Lieberwirth & Rüdiger Koch
im Namen des Vereins der“Freunde und Förderer des MDR-Rundfunkchores“ e.V.


Peter Schreiers Jahre als Sänger im Leipziger Rundfunkchor

Peter Schreier als Dirigent

Mozarts „Messias“-Bearbeitung mit Peter Schreier
Dez 272018
 

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Prosit 2019!

 

Der MDR-Rundfunkchor mit seinem Chef Risto Joost
Foto: MDR/Peter Adamik

 

Jacques Offenbach: Höllengalopp

 

aus der Operette: Orpheus in der Unterwelt
MDR-Rundfunkchor
MDR-Sinfonieorchester
Dirigent: Jun Märkl
Aufnahme: MDR KULTUR im Neujahrskonzert am 1. Januar 2012 im Neuen Gewandhaus
Künstlerische Aufnahmeleitung: Martin Linde
Technische Aufnahmeleitung: Matthias Sachers

 

Liebe Freunde des Leipziger Rundfunkchores,

wir danken Ihnen dafür, dass Sie uns auf unserem Streifzug durch die Geschichte des Leipziger Rundfunkchores gefolgt sind!
Während der vergangenen zwölf Monate haben wir 35 Chronik-Folgen gepostet – mit Texten, Dokumenten, Bildern und viel Musik.

Im Verlauf des Jahres 2019 werden wir mit Sicherheit den Zeitpunkt der Gründung des MDR erreichen.

Allerdings werden Sie bemerkt haben, dass wir uns nun verstärkt auch der Gegenwart widmen:
Reiseberichte von aktuellen Gastspielen des MDR-Rundfunkchores, Interviews mit heutigen Chormitgliedern und deren Biografien schlagen die Brücke ins 21. Jahrhundert.

Wenn wir 2023/24 das 100. Gründungsjubiläum des Rundfunks in Mitteldeutschland und seiner Klangkörper feiern, wird auch unsere Chorchronik in der Gegenwart angekommen sein.

Bleiben Sie dem MDR-Rundfunkchor Leipzig – diesem einzigartigen Instrument – und unserer Chronik auch weiterhin verbunden.

Nach einer kurzen Pause werden wir Mitte Januar 2019 mit der Darstellung der Geschichte des Leipziger Rundfunkchores fortfahren.

Ihnen allen wünschen wir ein gesundes, friedvolles und von Musik durchflutetes Jahr 2019 und sind mit den herzlichsten Wünschen

 

Ihre Chronisten Dr. Steffen Lieberwirth & Rüdiger Koch

 

 


Eine Präsentation der „Freunde und Förderer des MDR Rundfunkchores Leipzig e.V.“
in Zusammenarbeit mit dem Chorvorstand des MDR Rundfunkchores


 

Chronik des Leipziger Rundfunkchores
Freunde und Förderer des MDR Rundfunkchores

Dez 022018
 

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„Jauchzet, frohlocket“

Rundfunkchor-Sänger berichten von ihren Weihnachtsbräuchen

 

Das Weihnachtsfest wird in aller Welt gefeiert!
Zuvor ist der Advent die Zeit der Vorfreude und Vorbereitung, hin auf das höchste Fest des Jahres.

Die Weihnachtsbräuche – und mit ihnen die Weihnachtslieder – unterscheiden sich von Land zu Land, ja, von Erdteil zu Erdteil.

Der Leipziger Rundfunkchor ist im Laufe der letzten Jahrzehnte immer internationaler geworden. Chormitglieder aus Dänemark, Polen, der Ukraine, Russland, Neuseeland, Spanien, Griechenland, Indien, Korea und den USA singen mittlerweile neben ihren deutschen Kollegen.

Sie bringen auch ihre Musik, ihre Weihnachtslieder mit und bereichern mit ihnen das Repertoire des Chores.

 

Athanasiou, Eleni
Griechenland
Carlson, Kent USA
Rad-Markowska, Anna Ukraine / Polen
Sørensen, Kristian Dänemark
Sulikowski, Jan Polen
Vilar Juanola, Alba Katalonien

 

 

CD-Tipp:

Einen Platz auf den weihnachtlichen Gabentischen hat sich der MDR Rundfunkchor inzwischen auch erobert: In jüngster Zeit produzierte das Ensemble zwei CD mit internationalen Weihnachtsliedern: „Strålande Jul“ (2016) und „O sanctissima“ – „O du fröhliche“ (2017).
Außerhalb Deutschland geborene Chormitglieder stellen dabei weihnachtliche Lieder ihrer Heimat vor und wirken als Solisten mit.

Je mehr man sich in der wunderbaren Welt der Weihnachtslieder verliert, desto tiefer möchte man eintauchen. Genauso ging es dem MDR-Rundfunkchor.
Deshalb können wir glücklich sein, dass das Spitzenensemble und der Dirigent Philipp Ahmann auf seine erste, von den Hörern heißgeliebte GENUIN-CD mit internationalen Weihnachtsliedern eine zweite folgen lässt.
Welche Schätze gibt es da zu entdecken: eine unendliche Vielfalt mit großem Variantenreichtum an Ausdruck und Stimmung, liebevoll und auf musikalisch höchstem Niveau eingesungen!
Gleichwertig stehen „Macht hoch die Tür“ oder „O du fröhliche“ neben Kostbarkeiten aus England, Frankreich, Japan und vielen Ländern mehr. Spätestens ab der zweiten Strophe summt man mit.

MDR Rundfunkchor
Dirigent: Philipp Ahmann
2017 GENUIN